Arbeiten im Hostel

Thomas Mai 14th, 2008

Bis auf ein paar Tage am Anfang, habe ich die ganze Zeit in Port Douglas im Parrotfish Lodge Hostel gewohnt. Ich habe mich schnell mit dem Manager, der Rezeptionistin, der Köchin des Restaurants im Hostel und den Barkeepern angefreundet. Da ich in meinem Housekeeping Job nicht allzu Geld verdient habe da ich dort zu wenige Stunden arbeiten konnte, habe ich beim Manager angefragt, ob er denn nicht noch einen Arbeiter braucht. Zwei Tage später habe ich angefangen im Hostel zu arbeiten, zusätzlich zu meinem Job als Houskeeper. Es war abgemacht, dass ich gleich nach meiner Arbeit ins Hostel komme und dann dort arbeite.

Was ich im Hostel gearbeitet habe

In einem großen Hostel wie dem Parrotfish fällt viel Putzarbeit an, mal ist es ein sauberer Job, mal ist es etwas nervig und „ekelhaft“. Mich hat der Manager gefragt, welche Arbeiten ich am liebsten machen würde. Ich habe mir dann natürlich die besten Sachen raus gesucht. Ich war nur dafür zuständig, den Außenbereich zu kehren, die Mülleimer auszuleeren und die Küche etwas aufzuräumen. Damit war ich meistens meine drei Stunden am Tag beschäftigt.

Ich war wirklich froh, dass ich keine Zimmer sauber machen musste, denn das habe ich ja schon den ganzen Tag bei meinem ersten Job gemacht. Die anderen Backpacker die im Hostel gearbeitet haben waren dann für die Zimmer zuständig.

Der Job war völlig locker, ich habe mich oft mit anderen Backpackern während meiner Arbeit unterhalten. Wenn es deswegen etwas länger gedauert hat, gab es keinen der sich darüber beschwert hat. Wenn ich an einem Tag weniger Lust hatte zu arbeitet, dann hab ich einfach ein bisschen weniger gekehrt und nicht jede Ecke 100 prozentig sauber gemacht. Da konnte man relativ viel Zeit raus holen und am Ende interessiert es sowieso keinen, Hauptsache da ist einer mit dem Besen umher gelaufen und hat so getan als würde er kehren. Ich hatte niemanden der mir gesagt hat wie ich was zu machen hatte. Das war ganz angenehm, ich bekam am ersten Tag eine fünf minütige Einweisung und das war es dann. Ich habe komplett selbstständig arbeiten dürfen.

Die Bezahlung für meine Arbeit im Hostel

Gearbeitet habe ich für ein kostenloses Frühstück mit Toast, Früchten und Frühstücksflocken. Außerdem, was natürlich viel wichtiger war, für kostenlose Unterkunft. Ich habe fünf Tage die Woche arbeiten müssen und bekam sechs Nächte umsonst. Ich habe mir also das Geld für das Hostel sparen können, was sich zu dem Zeitpunkt auf 156A$ belief.
Zusätzlich dazu, konnte ich mir einmal die Woche im Restaurant etwas von der Speisekarte aussuchen.

Ich habe das zwei Wochen gemacht, danach musste ich damit aufhören, da es meine Arbeitszeiten als Barkeeper nicht mehr zugelassen haben zwei Jobs zu machen.

Arbeiten im Hostel ist eine gute Möglichkeit sich das Geld für die Unterkunft zu sparen und ich würde es jederzeit wieder machen. Es ist bei weitem nicht so anstrengend wie ein normaler Job und es gibt keinen der einem auf die Finger guckt und einen nervt wenn man es anders macht als es der Vorgesetzte machen würde.

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