Der Zweite Tag - Organisatorische Dinge erledigen
Thomas Juni 8th, 2007
Eigentlich gibt es heute nicht besonders viel zu erzählen. Wir sind um 8Uhr aufgestanden und haben gefrühstückt. Das ist recht nett hier in dem Hostel, die stellen Butter und Toastbrot, Cornflakes und Milch zur Verfügung und man muss sich nur drum kümmern, dass man alles wieder sauber macht.
Immer noch müde und verstrahlt vom Vorabend am Frühstückstisch sitzend kommt ein Zimmernachbar an den Tisch. Ich sollte vielleicht erzählen, dass das Bett die ganze Nacht leer war. Er erzählte uns, dass er bis jetzt gerade mit irgendwelchen Australiern durch die Pubs gezogen ist und als die Pubs dann alle geschlossen hatten, haben sie bei irgendeinem daheim weiter gemacht. Man Leute, der Typ hatte ne Fahne,… nicht mehr feierlich.
Nach dem Frühstück sind wir dann noch mal ins Office der australischen Organisation gegangen um ein paar Sachen zu erledigen. Unter anderem haben die uns noch einmal geholfen unseren australischen Lebenslauf zu verbessern die wir teilweise schon in Deutschland vorgeschrieben hatte.
Unsere Sim Karten die wir am Tag vorher bestellt hatten sind auch angekommen. Nachdem die ersten versucht hatten sie frei zu schalten und daran kläglich gescheitert sind war uns klar, dass wir noch in den Vodafone Shop müssen damit die uns dabei helfen. Also gings dann nach circa zwei Stunden Aufenthalt in dem Office zum Vodafone Shop. Dort dauerte das ganze natürlich wieder 2 Stunden weil die Vodafone Mitarbeiter irgendwie selber nicht ganz klar kamen *lach*.
Nachdem wir dann alle unsere Sim Karten freigeschaltet hatten sind wir mit irgendeiner kostenlosen Sightseeing Bustour einmal um Melbourne gefahren. Leider muss ich euch wirklich sagen, dass ich davon nicht viel mitbekommen habe weil ich so fertig war vom Vortag und die meiste Zeit gepennt habe. Aber es ist ja auch erst der zweite Tag d.h. ich habe noch viel viel Zeit Melbourne anzuschauen :) Im Hostel wieder angekommen sind die meisten dann einfach nur schlafen gegangen.
Um 22Uhr gings dann los auf unsere erste richtig australische Party Tour. Dachten wir jedenfalls *lach*. Wir hatten irgendwann am Tag einen Flyer eines Black Music Schuppens in die Hand gedrückt bekommen. Irgendeiner meiner Kumpels hat auf dem Weg dorthin aus seiner Tasche plötzlich eine Flasche Champagner gezogen die es dann vor der Disco zu leeren galt. Wir waren glaube ich fünf Jungs und fünf Mädels oder irgendetwas in der Größenordnung. Wie es natürlich kommen musste kamen von den zehn Leuten nur zwei in die Disco. Ein Mädel und ich. Erster Australien Insider Tipp ist also ein Hemd mit langen Ärmeln mit zu nehmen, zumindest wenn man in diesen Schuppen möchte. Die anderen sind weiter gezogen und wir sind in die Disco gegangen.
Man man man, der Hammer. Leute das war wirklich eine “Black Disco”. Sowas habe ich noch nicht gesehen. Wirklich nur Schwarze (verzeiht mir wenn das Wort “Schwarze” politisch nicht ganz korrekt sein sollte). Ich kam mir wirklich vor wie eine Stehlampe :). Musik war super genial und ich habe zusätzlich zum Eintritt von 15 Australischen Dollar bestimmt für 50 A$ getrunken.
Da der Baarkeper zu 100% schwul war und anscheinend auf mich stand (O-Ton meiner Begleitung: “Mensch jetzt mach den mal ein bisschen an damit wir ein paar Drinks spendiert bekommen”) gabs zusätzlich zu dem Zeugs für 50 A$ noch bestimmt für 30 A$ Freigetränke.
<-- Oje, beim Durchlesen habe ich gerade gemerkt, dass das etwas zweideutig geschrieben ist. Da fällt mich wieder der Satz ein: "Hallo, ich bin die Manu (war der Name des armen Mädels denn Manu?) und ich suche hier einen Freund weil mich mein letzter verlassen hat und ich jetzt
nur noch meine Muschi zum streicheln habe" *lach*. Wer diesen Filmausschnitt von YouTube nicht kennt, findet ihn bestimmt auf YouTube mit dem Suchbegriff "Manu Muschi" oder irgendwie etwas derartiges :D.
Jedenfalls wars ein klasse Abend mit vielen super netten "farbigen Aussies" (<-- klingt das besser?). Die Mentalität ist eine völlig andere. Irgendwelche Leute anreden und man kommt ins Gespräch. Hundert mal einfacher als in Deutschland da die Aussies wesentlich aufgeschlossener sind.
Ich hoffe nur, dass ich mit meiner Gruppe nicht jeden Tag in Melbourne irgendwo etwas trinken gehe denn bei den Preisen die hier manche Bars / Clubs haben halt ich das Tempo nicht lange durch ;).
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